Ginnheimer Blättche aktuell, Ausgabe Nr. 15 - April 2003 bis Herbst 2003 I zurück
Waldkindergarten in Ginnheim?
Was nicht geht: Statt Stubenkindergarten naturnahe Beschäftigung an frischer Luft, mit der Mini-Gruppe im Ginnheimer Wäldchen spielend lernen - das wäre super, fanden Nachbarschaftszentrum und Eltern des Mini-Kindergartens und wollten einen Waldkindergarten gründen. Einfach gedacht, und doch nicht zu verwirklichen.
Berufstätige Eltern brauchen für den Nachwuchs eine Betreuung mit festen Zeiten, Mittagessen und ergänzende Aufsicht, bis Mutter von der Arbeit kommt. Das müsste ein allgemeiner Kindergarten in der Nähe leisten; viel Umsteigen (z.B. vom/zum Stadtwald) mit Bus oder U-Bahn geht mit einer Gruppe kleiner Flöhe nicht.
Und ohne behördlichen Segen ist nichts und auch kein Waldkindergarten zu machen. Wenn das Forstamt die Betriebserlaubnis fürs BUGA-Gelände nicht gibt, Schulamt und Jugendamt den Nachweis sanitärer Anlagen und etliches mehr verlangen, dann verfliegt die Eigeninitiative der Eltern.
Was geht: Die Heddernheimer Thomas-Gemeinde bietet eine Waldkindergarten-Gruppe im Oberurseler Wald. Da dürften auch die Ginnheimer Kinder spielen, wenn die anderen Bedingungen erfüllt werden könnten.