Recht Schreibung, Betttuch oder Massstab?
Es gibt Schriftarten, die wir kaum je erlernen werden, wie chinesische oder kyrillische Schriftzeichen. Schon beim Tippen eines spanischen Textes mit Tilde überm ñ, eines tschechischen Ortes mit Cˇ oder eines französischen Wortes mit Circonflex überm ê kommen wir auf unserer Tastatur ins Trudeln: wo finde ich diese Zeichen? Sie fehlen, oder es bedarf der höheren Weihen eines „Word-für-Fortgeschrittene“ Kurses! Lassen wir der Grande Nation ihre Eigenheiten, Zusteller hierzulande (oder hier zu Lande?) liefern Briefe gelassen und korrekt aus, auch wenn sie an die „RaimundstraBe“ adressiert sind.Nur im Deutschen kennt man dieses „ß“, aber brauchen wir es wirklich? Die Redakteurin hatte es eigenmächtig suspendiert, aber einem unserer Leser hat es sehr gefehlt. Ihm möchte ich hier herzlich danken: dafür, dass er das Ginnemer Blättche Nr. 17 gelesen hat sogar Buchstaben für Buchstaben.Es soll nämlich Leute geben, die unser Blättchen einfach in den Müll werfen. Die kennen dann z.B. nicht den Veranstaltungskalender und sind der Ansicht, hier sei tote Hose. Die nutzen nicht den praktischen Service von A Z, suchen mühselig einen Arzt, kompetenten Handwerker oder Laden mit Öffnungszeit in der Nähe, und denken gar, hier gäbe es kein Angebot. Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, so jemanden kennen: machen sie ihn/sie doch bitte aufs Ginnemer Blättche aufmerksam.Es stecken in jedem Heft über 100 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden und einige Tausend €, die Mitglieder des Ginnheimer Gewerberings e.V. aufbringen, um den Leuten hier im Stadtteil ein wenig Information und Unterhaltung frei Haus zu liefern. Echte Centfuchser/-innen sollten sich das kostenlose Ginnemer Blättche einfach nicht entgehen lassen ...