GINNHEIMER LERN- UND SPIELMEILE
Wir berichteten über verschiedene Interessen zur Gestaltung der Freiflächen an der Platenstrasse. Auf Anfrage der SPD-Fraktion im Römer folgte der Zwischenbericht des Magistrats vom 10.06.2005, B 453:
Die Fläche im Bereich zwischen den Bushaltestellen Franz-Werfel-Straße und Fallerslebenstraße wurde in der Vergangenheit als Ausbaufläche für die Erweiterung der Platen-straße vorgehalten. Von Seiten der Verkehrsplanung gibt es aber nach neuestem Stand keine Überlegungen mehr, die Platenstraße zu verbreitern. Somit stehen die Flächen für andere Planungen zur Verfügung. Die Fläche südlich der Haltestelle Franz-Werfel-Straße, auf der sich zur Zeit der Kinderzirkus befindet, ist gemäß den planungsrechtlichen Festsetzungen als Grünzug zu entwickeln im Zusammenhang mit einer südlichen Verbindung über die Sportplätze zur Miquelanlage.
Nördlich der Platen-straße soll der Iranische Garten entstehen, der Baubeginn ist noch für das Jahr 2005 vorgesehen. Nördlich des Iranischen Gartens wird die Grünverbindung über die vorhande-nen Grünanlagen (Abenteuerspielplatz, Grünzug Wilh.-Steuben-Siedlung) fortgeführt.
Eine konkrete Planung wird ... erst ab 2007 möglich sein. Der Ortsbeirat, die Lokale Agenda Ginnheim, das Quar-tiersmanagement und das Kinderbüro sollen rechtzeitig eingebunden werden. Die für den Grünzug südlich der Pla-tenstraße bestehenden Interessen der verschiedenen Gruppen können sicher nicht alle berücksichtigt werden, der Magistrat strebt jedoch einen möglichst großen Konsens an.
Die Bereitschaft örtlicher Interessengruppen, sich direkt am Ausbau zu beteiligen, wird begrüßt und nach Möglichkeit integriert. Die Umgestaltung des Umfeldes im Verlauf der Platenstraße Nr. 75 bis KITA 92 war Gegenstand verschiedener Ortstermine und Besprechungen zwischen den beteiligten Dienst-stellen wie Stadtschulamt, Frankfurter Kinderbüro, Schullei-tung, Polizei, Ordnungsamt, Grünflächenamt und dem Straßenbauamt. Vereinbart wurde, dass das Stadtschulamt eine übergreifende Planung koordinieren und bearbeiten soll.
Aus Sicherheitsgründen wird der ursprüngliche Schulweg weiter in der Mitte des Geländes geführt. Die Fläche zwischen den Gebäudeteilen, die unmittelbar an den Gebäudeenden der Schule abschließt, gehört dem Stadtschulamt und wird mit dem Verein Umweltlernen, den beteiligten Schulen und der KT 92 in Eigenregie gestaltet.
Die Grünfläche vor der Platenstraße 75 hat die Integrative Schule vom Straßenbauamt zur Pflege übernommen und wird als Spielfläche genutzt. Eine Sanierung der Gehwegflä-chen hält der Magistrat wegen der Unfallgefahr für dringend erforderlich. Ein gemeinsames Konzept steht noch aus, die Finanzierung ist ungeklärt.