Archiv aller Mitteilungen zum U-Bahn-Bau I zurück

September 2006 ACHTUNG HUNDEBESITZER IN GINNHEIM!!!!

Seit Freitag, den 25.08.2006 sind bei mehreren Hunden Vergiftungssymptome teils mit Todesfolge aufgetreten. Alle Hunde waren im Bereich „Auf der Schloßhecke“, „Am Wiesenrain“, „Ginnheimer Waldgasse spazieren.

Bitte halten Sie Ihre Hunde in diesen Strassen nur an der Leine und achten Sie darauf, dass nichts vom Boden gefressen oder aufleckt wird.

Bitte informieren Sie auch andere Hundebesitzer über diese Gefahr.

Die Polizei ist bereits informiert. Bitte melden Sie weitere Fälle der Polizei oder der Tierarztpraxis.

Meldung von Dr. med. vet. Andrea Töpfer

November 2005 VGF argumentiert unseriös
Irreführendes Informationsblatt für Bockenheim und Ginnheim

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) verteilt seit kurzem eine große Zahl von Broschüren über eine U-Bahn durch Bockenheim und Ginnheim. In der Broschüre wird der Eindruck erweckt, als ob der Bau der U-Bahn entschieden sei, obwohl erst in einiger Zeit das Planfeststellungsverfahren beginnen wird und es gerichtliche Klagen mit ungewissem Ausgang geben kann. Die exorbitanten Kosten von 213 Millionen Euro werden verschwiegen - und dies bei den maroden Kassen von Stadt, Land und Bund.

Pro 16 ist für eine schnelle Anbindung des Riedbergs an das Stadtzentrum aus - aber ohne Beschädigung von Bockenheim und Ginnheim und ohne Verschwendung von Steuergeldern.

Christoph Koch von Pro 16:  Die VGF erweckt den Eindruck, der Bau der U-Bahn sei entschieden: Dies ist unseriös, da außer der Planung gar nichts entschieden ist und die Bauarbeiten nicht in Kürze beginnen. Es steht zunächst das Planfeststellungsverfahren an und es kann gerichtliche Klagen mit ungewissem Ausgang geben. Die VGF verschweigt den Stand des Verfahrens und die legitimen Rechte der Bockenheimer und Ginnheimer. Die VGF hält trotz besseren Wissens am U-Bahn-Bau fest. Moderner, leistungsfähiger Nahverkehr sieht anders aus. Pro 16 spricht sich sehr klar für eine schnelle Anbindung des Riedbergs aus. Aber die geplante U 4 ist nicht die optimale Möglichkeit, vom Riedberg oder von den nordwestlichen Stadtteilen ins Frankfurter Zentrum zu kommen. Wir haben konkrete Vorschläge gemacht, wie der Riedberg über die bestehende sogenannte A-Strecke (Eschersheimer Landstraße) an das Stadtzentrum angebunden werden kann.

Ulrich Bosler:  Ergänzend soll nach Pro 16 die Tram 16 auf den Gleisen der U1 über Ginnheim hinaus nach Norden bis zur Wiesenau geführt werden. Die Tram 16 hätte dann Anschluss an den Riedberg und nach Oberursel.
Wenn man die längeren Wege zu den ausgedünnten U-Bahn-Haltestellen und zum Erreichen der unterirdischen Bahnsteige hinzunimmt, verschwindet der einzige Vorteil der U-Bahn schnell.

Es fallen die Hälfte der Haltestellen durch den U-Bahn-Bau weg: Markus-Krankenhaus und Juliusstraße (mit den Schulen). Und nicht nur die Anwohner um die Adalbert- und Schlossstrasse werden wesentlich längere Fußwege zur nächsten U-Bahn-Station haben. Besonders betroffen: ältere Mitbürger, Patienten und jüngere Schüler.

Die Mehrheit der Ginnheimer ist gegen den geplanten U-Bahn-Bau. Es besteht mit der Straßenbahn 16 eine gute Infrastruktur, die mit wenig Aufwand verbessert werden kann.

Christoph Koch:  Der Gewerbering in Ginnheim spricht sich vehement gegen den U-Bahn-Bau durch Ginnheim aus. Mehrere Geschäfte in Ginnheim werden nicht überleben, da es jahrelange Bauarbeiten in der engen Ginnheimer Landstraße mit nur etwa 60 cm breiten Gehwegen vor den Geschäften geben wird.

Die Gutachter des neuen Gesamtverkehrsplanes schlagen vor, keine neuen U-Bahnen mehr zu bauen, sondern auf die Straßenbahn zu setzen. Lassen Sie uns bereits heute umsteuern

Das Bild zeigt den Kompromissvorschlag von Pro 16 zur Anbindung des Riedbergs. U2 (Bad Homburg-Gonzenheim) und U3 (Oberursel Hohemark ) verkehren wie bekannt. U1 wird - wie in den Planungen der VGF - nur bis zum Nordwestzentrum geführt. Die Anbindung des Riedbergs (hier U8 genannt) erfolgt über die Eschersheimer Landstraße. In der Rushhour werden die Züge vom Riedberg mit den zusätzlichen von Oberursel Bhf. in der Wiesenau gekoppelt. Die Tram 16 wird zur Wiesenau geführt.

Kontakt:
Christoph Koch, Pro 16 Leitungsteam; Tel 069/970 802 58; kochhc@t-online.de

Dr. Ulrich Bosler, Pro 16 Leitungsteam; Tel 069/59 46 76; Ulrich.Bosler@arcor.de

Juli 2005 An die Unterstützer von PRO 16

PLANFESTSTELLUNGSVERFAHREN
Noch immer ist der Termin der Planoffenlage nicht bekannt, und die Aussagen, ob das Planfeststellungsverfahren bereits beim Regierungspräsidenten (RP) beantragt wurde, sind widersprüchlich.
Der Ortsbeirat 9 ("Ginnheim") hat beschlossen, der Magistrat möge den RP bitten, die Pläne erst nach der Ferienzeit auslegen zu lassen.

IHRE EINWÄNDE
Auch wenn die Planoffenlage nicht unmittelbar bevorzustehen scheint, möchten wir Sie sehr herzlich bitten, Ihren Entwurf bereits zu formulieren. Wir haben dann Zeit, Sie bei dem abzuschickenden Einwand noch zu beraten. "Musterbriefe" für Eigentümer und Mieter können Sie über www.frankfurt22.de oder www.ginnheim.com herunterladen.

VORSTELLUNG DES U-BAHN BAUS DURCH VGF
Am 18.7.2005 stellte die VGF ihre Vorstellung zum U-Bahn Bau vor. Ein ausführlicher Bericht findet sich in der Frankfurter Neuen Presse vom 19.7.2005. Anmerkungen von PRO 16 gingen in den Bericht der FNP ein. Da mehrere Argumente der VFG "befremdlich" sind: bitte schreiben Sie einen Leserbrief, wenn Sie etwas Zeit haben.

WO BRAUCHEN WIR HILFE?
Eine partielle und befristete Hilfe wäre u.a. hilfreich für
* Ansprechen Ihrer Nachbarschaft und Ermittlung von Eigentümern in Ihrer Nachbarschaft
* Unterstützung beim PRO 16 - Stand beim Leipziger Straßenfest am 6.8.2005. Bitte sprechen Sie Herrn Koch an (kochhc@t-online.de).
Darüber hinaus gibt es viele Fähigkeiten bei Ihnen, die für die Arbeit von PRO 16 nützlich sind. Bitte sprechen Sie uns an.

NÄCHSTES TREFFEN
Die Bürgerinitiative PRO 16 trifft sich das nächste Mal

Bürgerinnen und Bürger, die für den Erhalt der Strassenbahn 16 mitarbeiten wollen, sind herzlich eingeladen.

RÜCKFRAGEN
Bitte sprechen Sie Frau Linder (Tel. 95 15 84 25 mit Anrufbeantworter, eMail: f.linder@gmx.de) oder
Ulrich Bosler (Tel: 594676, eMail Ulrich.Bosler@t-online.de - aber nicht im August) an.

AdobeAcrobat-Downloads für Ihre Einwände (je ca. 50KB)
Infoblatt Pro 16 gegen den U-Bahnbau in Ginnheim
Text Einwendungen
Musterblatt Einwendungen der Anwohner
Musterblatt Einwendungen der Betriebe
Musterblatt Einwendungen der Eigentümer
Infos zum U-Bahnbau ...

Mai 2005 Presserklärung der Bürgerinitiative „Pro 16“

Empörung in Bockenheim und Ginnheim über geplanten U-Bahnbau

Erster Erfolg, Ortsbeirat 9 wendet sich gegen Maulwurfslösung

Die Bürgerinitiative Pro 16 für Erhalt und  Weiterführung der Linie 16 verzeichnet erste Erfolge. Die Einheitsfront der Befürworter bröckelt.

Der Ortsbeirat 9 hat sich am 28.4.2005 auf Antrag der SPD gegen den U-Bahn-Bau nach Ginnheim gewandt.

Weit über 3000 Unterschriften von Anwohnern aus Bockenheim und Ginnheim wurden inzwischen von der BI „Pro 16“ gesammelt. Die Empörung unter den Bürgern in Bockenheim und Ginnheim ist  groß. Sie reicht von Kopfschütteln bis zu kaum gezügelter Wut. Nicht wenige wollen den Befürwortern im Römer bei der nächsten Kommunalwahl einen Denkzettel verpassen.

„Praktisch alle Anwohner in Ginnheim und Bockenheim sind gegen den U-Bahnbau, der sündteuer ist und uns nichts bringt außer Geschäftsaufgaben, Baulärm, Schäden an Häusern und Behinderungen für 10 Jahre und mehr. Die Tramlinie 16 bedient die Stadtteile viel besser, ihre Weiterführung über Ginnheim hinaus zum Riedberg würde nach Untersuchungen der Stadt nur einen Bruchteil der U-Bahn kosten und wäre  sogar effektiver.“ erklärte Freya Linder, Sprecherin der Bürgerinitiative „Es hat sich zudem nach neuesten Untersuchungen der Verantwortlichen herausgestellt, dass der Nutzen-Kosten-Faktor der Tram weitaus höher liegt, als der der U-Bahn.“

Das wisse der Magistrat sehr wohl, trotzdem werde an den über 40 Jahre alten mindestens 212 Millionen Euro teuren Maulwurfsplänen festgehalten und gleichzeitig die bestehende gutfunktionierende Linie 16 zerstört, ergänzte Klaus Gietinger ebenfalls von der Bürgerinitiative (BI).

Die BI fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, den Beschluss zum U-Bahn-Bau zurückzunehmen. Sie bittet alle Bürger Frankfurts bei der Kommunalwahl im März 2006 die Parteien, die sich für diese unglaubliche Verschwendung von Steuergeldern einsetzten, nicht mehr zu wählen.

Sie appelliert außerdem an die Zuschussgeber in der Landes- und Bundesregierung, die von der Stadt verlangten Zuschüsse nicht zu gewähren. Infotisch und Unterschriftensammlung am Samstag, den 7.5. auf der Leipziger Straße/Ecke Markgrafenstraße. Infos unter www.frankfurt22.de und www.ginnheim.com.

März 2005 Es hat sich die Bürgerinitiative Pro 16 gegründet
und möchte zunächst die Öffentlichkeit informieren, denn das Planfeststellungsverfahren könnte schon Ende März / Anfang April, spätestens aber Mitte 2005 beginnen.
Im Rahmen dieses Verfahrens erfolgt die 4wöchige Planoffenlage.
Wer während dieser Zeit keine Einwände erhebt, kann später gegen das Projekt nicht mehr klagen bzw. Schadensersatzforderungen stellen.
5.000 Stück des beigefügten Flugblattes werden nach Ostern in die Briefkästen entlang der geplanten U-Bahn Strecke geworfen. Weitere Aktionen sind geplant.

Download Flugblatt als PDF (ca. 500 KB)

März 2005 Presseerklärung Frankfurt, den 16.3.2005
In Ginnheim und Bockenheim hat sich eine Bürgerinitiative zur Erhaltung der Linie 16 und gegen den Bau der U-Bahn von Bockenheim nach Ginnheim (D-Strecke) gegründet.

Die Planung einer U-Bahn unter den beiden Stadtteilen sei nicht mehr zeitgemäß, teuer und unnötig. So Freya Linder von der Initiative. Er schade den Anwohnern in Ginnheim und Bockenheim und bringe ihnen keine Reisezeitvorteile.

Die Verlängerung der Tram-Linie 16 koste nach Untersuchungen der Stadt weniger als ein Drittel der U-Bahn, und der Kosten-Nutzen-Faktor liege höher als beim Bau einer U-Bahn. Trotzdem werde aus unerfindlichen Gründen der teure U-Bahnbau weiterbetrieben. So Klaus Gietinger, ebenfalls Mitglied der BI.

Zudem solle der Bau in extrem niedriger Tiefe (teilweise nur 5 Meter) unter den Häusern in Bockenheim und bis zu 60 cm an die Keller in Ginnheim herangerückt, ausgeführt werden. Aufgrund dieser geringen Abstände kann es nach der Studie des Bauingenieurs Christian Olt zu Absenkungen, Schiefstellungen von Häusern und Rissen in diesen kommen. Weiter kann durch die sehr geringe Tiefenlage nicht ausgeschlossen werden, dass der Betrieb der U-Bahn Erschütterungen in den Gebäuden hervorruft, die die Grenzwerte der DIN-Normen überschreiten. Neben der langfristigen Beeinträchtigung der Bewohner führt dies zu einer Wertminderung der Grundstücke.

Allein der Bau, der mindestens sieben Jahre dauern wird, führt zu erheblichen Belastungen der Anwohner. Busse ersetzen nur unzureichend die ab spätestens 2008 gekappte Linie 16.

Offene Bauweise an der Frauenfriedenskirche und in Ginnheim, Lärm, Dreck und Lkw-Verkehr, belasten die Anwohner und führen zu erheblichen Umsatzverlusten beim Einzelhandel in Ginnheim.

Die Schloß-, Adalbertstraße und die Franz-Rücker-Allee laufen Gefahr, nach Stilllegung der Linie 16 zu Rennstrecken zu verkommen. Schon jetzt wird im Gesamtverkehrsplan der Stadt ein erheblich höherer Kfz-Verkehr prognostiziert, bis hin zur Verdopplung.

Noch vor zweieinhalb Jahren, als das Projekt aus Kostengründen gestrichen werden sollte, distanzierten sich die antreibenden Politiker im Römer von dem Projekt. So gab Herr Heuser, verkehrspolitischer Sprecher der CDU, an: "Die D-Strecke ist nicht sakrosankt, nur weil sie beschlossen ist. Man kann darüber reden, Riedberg mit der Straßenbahn zu versorgen.“ (FAZ) Ähnlich äußerte sich Frau Rinn von der FDP. Jetzt plötzlich halten beide Parteien, auch die wankelmütige SPD, die U-Bahn wieder für dringend nötig.

Wir Bockenheimer und Ginnheimer Bürger lassen uns diesen teuren Spaß der Politiker im Römer nicht bieten.

Kontakt: Freya Linder www.ginnheim.com, Klaus Gietinger www.frankfurt22.de

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März 2005 Offener Brief – Betr.: U-Bahn Grundstrecke D,TA II
An:
Den Bundesminister der Finanzen
Den Hessischen Finanzminister
Den Regierungspräsidenten Darmstadt Frankfurter Stadtverordnete und Magistrat

Sehr geehrte Damen und Herren,
da im November 2004 durch einen Be-schluss der Frankfurter Stadtverord-netenversammlung die Durchführung des Baues der U-Bahnlinie zwischen Bockenheimer-Warte und Ginnheim beschlossen ist, und all unsere Proteste und Anregungen nicht aufgegriffen wur-den, wenden wir uns an Sie. Für Ginnheim stellt dieser Bau eine Katastrophe dar. Die Bauzeit ist auf 8 Jahre angesetzt! Die werden nicht rei-chen. Was das für den Stadtteil, die Menschen, die bestehende kleinteilige Infrastruktur und uns Einzelhändler und Gewerbetreibende bedeutet, brauche ich Ihnen nicht darzustellen. Folgende Argumente sprechen eindeu-tig gegen einen U-Bahnbau. 1. Kosten in Höhe von mehr als 170 Millionen Euro. Die Stadt, aber auch Bund und Land sind hoch verschul-det. Warum fangen wir mit dem Spa-ren denn nicht einmal bei solch un-nützen Projekten an ? Es gibt genug andere Stellen im Nahverkehr an denen das Geld aus der Stellplatz-ablöse verbraucht werden kann. 2. Das Projekt wird durch einen her-vorragenden Nutzunsfaktor als un-bedingt notwendig ausgewiesen. Die Grundlagen zur Berechung dieses Faktors sind teilweise 40 Jahre alt! Die Bedingungen ha-ben sich inzwischen sehr stark ge-ändert. Ein Beispiel ist die Verle-gung der Frankfurter Universität von Bockenheim ins Westend, kein Student wird die U-Bahn D-Linie nach Niederursel nutzen. Bitte las-sen Sie die Kosten-Nutzen-Rechnung unbedingt auf der Basis aktueller Daten neu ermitteln. Da-bei sollte auch die Konkurrenzsitu-ation mit anderen U-Bahnlinien be-rücksichtigt werden. Wenn die Fahrgäste nur von der A-Linie zur neuen D-Linie wechseln, ist in der Summe nicht viel gewonnen. 3. Es besteht eine funktionierende Straßenbahn, die dann entfallen wird. Die Anzahl der Haltestellen wird auf die Hälfte reduziert, davon betroffen ist auch die Haltestelle am Markuskrankenhaus bzw. Friedhof. 4. Ginnheim hat einen hohen Anteil an älteren Bürgerinnen und Bürgern. Erfahrungsgemäß meiden gerade äl-tere Menschen die U-Bahn. Mühsa-mere Erreichbarkeit, Angst vor Über-fällen etc. sind für die Senioren ab-schreckend. Auch das wird sich auf die Fahrgastzahlen auswirken. Man hat uns von Seiten der Stadtpla-nung versucht zu beruhigen und darauf hingewiesen, dass nach dem Bau alles besser sei. Nur wird ein großer Teil des Einzelhandels, sowie unsere Post etc. die Bauzeit nicht überstehen. Es nützt uns auch nichts, falls nach Fertigstel-lung die Fahrgastzahlen in die Höhe gehen sollten, denn diese „potentiellen Kunden“ fahren unter der Erde und wer-den unseren Stadtteil Ginnheim einfach nicht mehr wahrnehmen. Unsere Bitte an Sie: Prüfen Sie dieses Projekt der Stadt Frankfurt am Main genau auf seine Plausibilität und Wirt-schaftlichkeit. Das Geld der Steuerzahler sollte sinn-voll und zum Wohle der gesamten Be-völkerung ausgegeben werden. Unser Frankfurt am Main soll auch in Zukunft wachsen und ein attraktiver Standort für die Wirtschaft, Handel und Gewerbe sein. Bedenken Sie aber, dass auch die Menschen in dieser Stadt leben müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Ottes, für den Vorstand Ginnheimer Gewerbering e.V.

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März 2005 U-Bahn-Planfeststellungsverfahren
Im Laufe des Jahres 2005 sollen die Pläne für Bürgerinnen und Bürger zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt werden. Nur 4 Wochen lang werden Sie die Möglichkeit haben, beim Regierungspräsidium in Darmstadt schriftlich Ihre Be-denken, Einwände und Anregungen vorzubringen. Es muss dann eine Abwägung erfolgen, gegen deren Ausgang Sie notfalls klagen können. Wer keine Einwendungen vorge-bracht hat, kann nach Abschluss der Auslagefrist gegen die Ergebnisse des Planfeststellungsverfahrens nichts mehr unternehmen. Bitte beachten Sie entsprechende Meldungen in der Tagespresse.

März 2005 U-Bahn D-Linie Etatantrag E 1117/12.12.03 der PDS-Fraktion im Römer:
„Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, die im Haushalt eingestellten Mittel für die Grundstrecke D, TA II sind umzuwidmen. Als Alternative zur U-Bahn soll eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 16 geprüft werden. Begründung: ... Die heutige Straßenbahnlinie 16 ist eine funktionierende Durchmesserlinie, die mit modernem Material über Bockenheim-Ginnheim-Nordweststadt zum Riedberg geführt werden könnte. ... die Kosten einer U-Bahn betragen das 3,5fache einer Straßenbahnverbindung. Auch die unterirdischen Unterhaltskosten liegen deutlich über denen einer oberirdischen Streckenführung.

Der im Jahr 2003 von der VGF vorgestellte neue Strassenbahnwagen Typ S hat die gleiche Fahrgastkapazität wie der neue U-Bahn-Wagen 4-2000, erreicht die gleiche Höchstgeschwindigkeit, hat ausreichende Steigfähigkeit und ist koppelungsfähig. ... Die schon vorhandenen U-Bahn-Stationen zwischen Ginnheim und Heddernheim ermöglichen mit ihrem Schotterunterbau einen kostengünstigen, niveaugleichen Übergang vom Bahnsteig zur Bahn.“

Manchmal hat man das Gefühl, die kleinen Parteien verstehen besser, was die Menschen brauchen. Natürlich fand dieser Antrag keine Mehrheit im Stadtparlament.

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April 2004: U-Bahn: Und sie bewegt sich doch!
Irgendwie hat sich die Mär verbreitet, Ginnheim bliebe von diesem Monster verschont. Tatsächlich aber soll das Planfeststellungsverfahren in diesem Frühjahr beginnen, im Rahmen der öffentlichen Planauslegung sind dann Bürger-Einwände 4 Wochen lang möglich. Das Verfahren dauert mindestens ein Jahr, vermutlich bis 2006.
Parallel dazu werden die Zuschussanträge gestellt, die Finanzierung ist in den Haushalten von Bund, Land und Stadt langfristig und mit hoher Priorität festgeschrieben. Baubeginn könnte 2006 sein. Die Frankfurter Verkehrspolitiker fast aller Parteien sind betonfest, obwohl der Kosten-Nutzen-Faktor inzwischen unter 1 liegt (also eigentlich nicht gebaut werden dürfte), und die Straßenbahn viel besser wäre.
Der U-Bahn-Bau ist also auf der Schiene, und kaum etwas kann ihn aufhalten. Hoffnung besteht evtl. noch auf die Anbindung des Riedbergs an die A-Strecke (U1,2,3), die tatsächlich vorher kommt und dann den ganzen ÖPNV-Verkehr dort aufnimmt. – Ob das und die allgemeine Finanznot die U-Bahn-Verlängerung aufs Abstellgleis an der Bockenheimer Warte schiebt?
Klaus Gietinger, Initiative Frankfurt 22

April 2004: U-Bahn: Und sie bewegt sich doch!
Irgendwie hat sich die Mär verbreitet, Ginnheim bliebe von diesem Monster verschont. Tatsächlich aber soll das Planfeststellungsverfahren in diesem Frühjahr beginnen, im Rahmen der öffentlichen Planauslegung sind dann Bürger-Einwände 4 Wochen lang möglich. Das Verfahren dauert mindestens ein Jahr, vermutlich bis 2006.
Parallel dazu werden die Zuschussanträge gestellt, die Finanzierung ist in den Haushalten von Bund, Land und Stadt langfristig und mit hoher Priorität festgeschrieben. Baubeginn könnte 2006 sein. Die Frankfurter Verkehrspolitiker fast aller Parteien sind betonfest, obwohl der Kosten-Nutzen-Faktor inzwischen unter 1 liegt (also eigentlich nicht gebaut werden dürfte), und die Straßenbahn viel besser wäre.
Der U-Bahn-Bau ist also auf der Schiene, und kaum etwas kann ihn aufhalten. Hoffnung besteht evtl. noch auf die Anbindung des Riedbergs an die A-Strecke (U1,2,3), die tatsächlich vorher kommt und dann den ganzen ÖPNV-Verkehr dort aufnimmt. – Ob das und die allgemeine Finanznot die U-Bahn-Verlängerung aufs Abstellgleis an der Bockenheimer Warte schiebt?
Klaus Gietinger, Initiative Frankfurt 22

November 2004: Ortsbeiratstermin am 4. 11.
Bei dieser Sitzung ist vorgesehen, dass der Magistrat das Projekt U-Bahn D-Linie Ginnheim (M164 v. 3.9.04) erläutert. Nach heutigem Stand (26.10.04) seien die Unterlagen allerdings noch nicht fertig. Es kann sein, dass dieser Tagesordnungspunkt auf die Januar-Sitzung verschoben wird.
Dem Vortrag des Magistrats M 164 vom 3.9.04 haben die Stadtverordneten mit Stimmen von CDU, SPD, FDP und REP bereits zugestimmt, bevor im Ortsbeirat 9 ein Beschluss dazu erfolgte. Die Finanzierung seitens der Stadt Frankfurt ist aus der Stellplatzablöse sicher gestellt. Die Zuschüsse von Land und Bund sind über deren Haushaltspläne gesichert, müssen aber noch offiziell beantragt und genehmigt werden.
9.30 Uhr im Rudolf-Steiner-Haus - Eurhythmie-Raum (UG), Hügelstraße 67.
Die Tagesordnung ist abrufbar unter:
http://www.stvv.frankfurt.de/parlis2000/parlis.htm
aktuelle Tagesordnungen - OBR 9

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November 2004: U-Bahn Senckenberganlage-Ginnheim
von Stadtverordneten beschlossenMitte Oktober 2004 hat die Stadtverordneten-ver-samm-lung mit Mehrheit von CDU, SPD, FDP und REP der Vorlage M 164 des Magistrats zur D-Linie zugestimmt. Wer gehofft hatte, dass wenigstens Geldmangel die Damen und Herren bremsen würde, sieht sich im Irrtum.Dem Magistrat wurde mit diesem Beschluss wiederum bestätigt, dass die U-Bahn durch Ginnheim gebaut werden soll. Von 2005 bis 2013 werden (nach heutigem Stand) ca. 173 Millionen € verbuddelt. Offenbar liegt der städtische Anteil von ca. 49 Millionen €  unverzinsbar in einer Seitenfalte des Stadtsäckels, denn es fallen weder Kapitalkosten noch kalkulatorische Zinsen an.Dafür bekommen wir dann zwischen Ginnheim und Bockenheim nur noch eine einzige – unterirdische – Haltestelle an der Frauen-Friedens-Kirche. „Der Weg ist das Ziel“ bekommt damit für die Fahrgäste eine ganz andere Bedeutung.Ungefähr vier Jahre lang wird die Ginnheimer Landstraße zur offenen Baugrube, mal die westliche und mal die östliche Seite, direkt an den Hausfassaden entlang. Die Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen erfordert hier neue, in Frankfurt noch nicht ausgeführte Baumethoden. Tausende von Rammstössen treiben dann die Bohrpfähle ins Erdreich – und Ginnheim zur Verzweiflung. Es kann während dieser Zeit nur eine Fahrspur auf der Ginnheimer Landstr. offen bleiben, die Gegenrichtung wird verlegt über Platenstr., unter die Rosa-Luxemburg-Str. zur Wilhelm-Epstein-Str.Der Bockenheimer Friedhof wird untertunnelt, die Toten ruhen dann über der U-Bahn. 14 duftende, alte Linden müssen mitsamt dem Spielplatz einem Baustofflager weichen. Nach vielen Jahren wird dann großzügig nachgepflanzt. Wie viele Läden die Baustelle nach 7 Jahren überlebt haben, wird man sehen, und wie es dann mit der Geschäftswelt weitergeht, mag man am Beispiel Schillerstr. erahnen.Zum demnächst anstehenden Planfeststellungsverfahren gehört auch die 4wöchige Offenlegung der Pläne im Technischen Rathaus. Wenn der Beschluss rechtzeitig vorgebrachte Einwendungen und Anregungen nicht angemessen berücksichtigt, kann dagegen geklagt werden, nach neuester Gesetzgebung allerdings ohne aufschiebende Wirkung.

November 2004: Ortsbeiratstermin am 4. 11.
Bei dieser Sitzung ist vorgesehen, dass der Magistrat das Projekt U-Bahn D-Linie Ginnheim (M164 v. 3.9.04) erläutert. Nach heutigem Stand (26.10.04) seien die Unterlagen allerdings noch nicht fertig. Es kann sein, dass dieser Tagesordnungspunkt auf die Januar-Sitzung verschoben wird.
Dem Vortrag des Magistrats M 164 vom 3.9.04 haben die Stadtverordneten mit Stimmen von CDU, SPD, FDP und REP bereits zugestimmt, bevor im Ortsbeirat 9 ein Beschluss dazu erfolgte. Die Finanzierung seitens der Stadt Frankfurt ist aus der Stellplatzablöse sicher gestellt. Die Zuschüsse von Land und Bund sind über deren Haushaltspläne gesichert, müssen aber noch offiziell beantragt und genehmigt werden.
9.30 Uhr im Rudolf-Steiner-Haus - Eurhythmie-Raum (UG), Hügelstraße 67.
Die Tagesordnung ist abrufbar unter:
http://www.stvv.frankfurt.de/parlis2000/parlis.htm
aktuelle Tagesordnungen - OBR 9

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November 2002: Alternativen zur U-Bahn D-Linie, 19.11.2002
Am 9.11. 2002 trafen sich auf Einladung der Initiative Frankfurt 22 einige Bürger aus Bockenheim und Ginnheim mit Vertretern des VCD und der Frankfurter Grünen im Gasthof Adler, Ginnheim. Die Möglichkeit der Verhinderung der unnötigen, teuren und Existenzen zerstörenden U-Bahn von Bockenheim nach Ginnheim (D-Strecke) wurde diskutiert.
Zwei Alternativlösungen erscheinen angesichts des großen Loches in den Kassen der Stadt Frankfurt möglich.
Eine Verlängerung der Linie 16 über die Trasse der U1 und die Nordweststadt zum Riedberg, incl. Vorrangschaltung und koppelbarer neuer Wagen, ergänzt durch eine S-Bahnstation Ginnheim am Niddapark. Diese Lösung ist von der Stadt Frankfurt schon einmal geplant worden. Die Gründe, aus denen sie damals verworfen wurde, existieren heute nicht mehr.
Die Ausschleifung der oberirdischen U3 von Weißkirchen Ost über Riedberg zum Zeilweg, oder aber über Riedberg auf die Trasse der U2, Richtung Stadt. Diese Lösung würde die Schulen entlang der Eschersheimer Landstrasse anbinden und eine direkte Verbindung zur Hauptwache schaffen.
Beide Lösungen sind wesentlich billiger als die Maulwurfslösung zwischen Bockenheim und Ginnheim und binden zudem den Riedberg optimal an die Stadt Frankfurt an.
VCD und Initiative Frankfurt 22 wollen in Kürze mit detaillierten Ausarbeitungen an die verkehrspolitischen Sprecher der Parteien im Römer und an den Verkehrsausschuss der Stadt herantreten.
Bezweifelt wurde in der Runde die Aussage des Managers der Riedberg-Projektgesell?schaft in einer Sitzung des Ortsbeirats 8, der zu Folge die Finanzierungszusagen aus Wiesbaden und Berlin inzwischen vorliegen sollen.
Die ebenfalls von dem Projekt D-Linie betroffenen Ortsbeiräte 8, 12 und 15 im Frankfurter Norden interessieren sich nicht für die Bockenheimer und Ginnheimer Sorgen. Sie fordern vor allem eine rasche Anbindung des neuen Stadtteils Riedberg, der schon jetzt die Probleme mit dem Individualverkehr verstärkt.
Diesen Wünschen kämen die vorgenannten Alternativen entgegen, da sie wesentlich schneller zu verwirklichen seien als die für die D-Linie auf 7 Jahre veranschlagte reine Bauzeit, zu der das vorangehende, noch nicht eingeleitete Planfeststellungsverfahren noch hinzuzurechnen ist.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich für die 16 Oberrad-Ginnheim kann auch die Fertigstellung der Strassenbahntrasse zum Rebstock sein. Die Baufortschritte an dieser Strecke sind erstaunlich. Wenn die Rebstock-Strassenbahn fertig ist, soll die alte 16 von Ginnheim zum Westbahnhof geführt werden. Kurz nach Baubeginn der D-Strecke werden dann die Gleise rausgerissen und ein Bustransfer als Notlösung angeboten. Ginnheim würde abgehängt, bzw. nur eine kurze Straßenbahn- und nach Baubeginn eine Busverbindung zum Westbahnhof bekommen.
Ende Oktober 2002 teilte der Ortsvorsteher des Bezirks 9 mit, dass die 16 von Oberrad kommend dann am Westbahnhof vorbei die 'City West' und den Rebstock anbindet.
Klaus Gietinger, Sprecher der Initiative Frankfurt 22
Freya Linder, Redaktion Ginnemer Blättche

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Oktober 2002: B 865: Neues vom U-Bahn-Bau
Sie wird erst einmal nicht dem Sparzwang geopfert. Im Stadtbahnbauamt wird fleissig weiter dran gearbeitet. Der Magistrat berichtete dem Ortsbeirat 9 am 16.8.2002:
?1. Die A-Strecke ist schon heute in den Spitzen-verkehrszeiten sehr hoch belastet. Auf der Linie U2 verkehren schon heute aus Kapazitätsgründen zeitweilig 4-Wagen-Züge. Alle drei Linien: U 1, 2 u. 3 verkehren in der Hauptverkehrszeit jeweils im 7,5 Min.-Takt. Somit ist auch eine nennenswerte Taktverdichtung auf der A-Strecke nicht mehr möglich.
Wenn sich der Schwerpunkt der J.-W.-Goethe-Universität mehr und mehr zum Bereich Grüneburgplatz hin verschiebt, ist mit weiter steigender Verkehrsnachfrage auf der A-Strecke zu rechnen.
Vor diesem Hintergrund stellt die geplante D-Strecke/Linie als zweite Nord-Süd-Nahverkehrsachse eine wichtige und notwendige Ergänzung und Verkehrsentlastung für die A-Strecke dar, nicht zuletzt, wenn dann auch noch das Verkehrsaufkommen der zukünftigen Bebauung auf dem Riedberg mit abzuwickeln sein wird.
2. Für die durchgehende Verbindung der D-Strecke von Bockenheimer Warte über Ginnheim, Nordweststadt und Riedberg bis zur Einmündung in die A-Strecke und bei einem durchgehenden Linienbetrieb über diese Strecke von Nieder-Eschbach über den Hbf. bis zur Seckbacher Landstrasse hat sich ein gesamtwirtschaftlicher Nutzen-Kosten-Quotient von 2,09 ergeben. D.h., der Nutzen einer solchen Massnahme ist mehr als doppelt so hoch wie die erwarteten volkswirtschaftlichen Kosten. (Voraussetzung für eine Förderung nach Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz/GFVG ist ein Wert grösser als Eins.)
Dem errechneten Ergebnis liegt bereits die Annahme zugrunde, dass sich die Universität mit ihrem Schwerpunkt in Richtung Grüneburgplatz verschieben wird, und zwar bis zum Stichjahr 2015 um mehr als 25 %. Proberechnungen mit höheren Verlagerungsanteilen der Universität von der Bockenheimer Warte zum nördlichen Westend sind nicht durchgeführt worden. Der Magistrat erwartet selbst bei einer 100%igen Verlagerung der Universität nicht, dass der Nutzen-Kosten-Quotient der D-Strecke unter Eins absinkt: denn die von der Universität eines Tages an der Bockenheimer Warte geräumten Flächen werden in Anbetracht ihrer attraktiven Lage danach ganz sicher nicht weniger intensiv genutzt werden als heute.“
Die SPD im Ortsbeirat hat den Bericht B 865 vom 16.8.02 in seiner September-Sitzung 2002 „zur Kenntnis genommen“, das heisst, sie fand ihn in Ordnung.
Den Bürgerinnen und Bürgern wurde vor Jahren versprochen, dass das Zustandekommen des Nutzen-Kosten-Quotienten in einer öffentlichen Sitzung erklärt wird. Wir haben den jungen Ortsvorsteher und die dienstälteren Mitglieder des Ortsbeirats in dieser 14. Sitzung daran erinnert. Von der Nachvollziehbarkeit der komplizierten Berechnung hängt für Ginnheim viel ab.
Die Römer-PDS beantragte am 17.09.2002:
„Von Offenbach bis zum Riedberg mit der Linie 16 statt hoher Kosten für eine neue U-Bahn-Linie?
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Es soll geprüft werden, ob die heutige Straßenbahnlinie 16 die geplante U-Bahn zum Riedberg und den unterirdischen Teil dieser D-Strecke zwischen Bockenheim und Ginnheim überflüssig machen kann. In diese Prüfung sollen alle denkbaren Maßnahmen einbezogen werden, die der Straßenbahn Vorfahrt vor dem motorisierten Individualverkehr einräumen. Bei der Abwägung soll ferner die erhöhte Beförderungskapazität von modernen Straßenbahnen mit Anhängern (vgl. Köln) berücksichtigt werden.“
Was die Stadtverordnetenversammlung im November 02 (oder später) dazu beschliesst, erfahren Sie aktuell unter www.ginnheim.com und im Ginnemer Blättche Nr. 15.
Die gleiche Forderung stellt übrigens die Initiative „Frankfurt 22“ (Klaus.Gietinger@arcor.de).

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September 2002: Ergebnisse der Ortsbeiratssitzung vom 12. 9. 02
Entgegen einer Presse-Meldung wird an dem Projekt weitergearbeitet. Finanzprobleme der Öffentlichen Hand haben erst mal keinen Einfluss darauf. Die SPD-Fraktion im Ortsbeirat 9 bestätigte, dass sie den auf der Tagesordnung stehenden Magistratsbericht Nr. B 865 vom 19.6.02, der den Fortgang der Arbeiten begründet, "zur Kenntnis nehmen*" wird.
* "Zur Kenntnis nehmen" bedeutet in diesem Fall: kommentarlos zustimmen.
Die Fraktion scheint beispielsweise nicht daran interessiert, dass ihr das Zustandekommen des Nutzen-Kosten-Quotienten von 2,09 erläutert wird. An das vor Jahren öffentlich abgegebene Versprechen, dass dieser Faktor den Ginnheimerinnen und Ginnheimern erklärt wird, konnte sich der junge Ortsvorsteher verständlicherweise nicht erinnern. Auch die Fraktionen blieben zu diesem Thema schweigsam.

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Juni 2002: U-Bahn D-Linie Ginnheim: vom Stand der Dinge
Telefonisch haben wir uns am 25.6.02 bei Herrn Hagen, Stadtbahnbauamt Abt. Finanzierung, Vorplanung, Vergaben, erkundigt.

Herr Hagen hatte selbst aus der Zeitung (FAZ vom 3.5.2002) von der "Streichung" des Projekts erfahren. Inzwischen ist die Streichung wieder vom Tisch. Die U-Bahn ist weiterhin politisch gewollt, die Arbeiten werden fortgeführt. Planungsgelder sollen im Haushaltsentwurf 2003 drinstehen. Investitionsmittel (für Bauarbeiten) dürften wohl nicht drin sein, weil Bauarbeiten, wenn überhaupt, erst Ende 2003 beginnen können.

So steht’s Ende Juni 2002:
Dem öffentlichen PlanFeststellungsVerfahren (PFV) voraus geht ein Scooping-Termin, in dem die Träger Öffentlicher Belange um ihre Meinung gefragt werden. Dieser Termin ist (am 25.6.2002) noch nicht festgelegt. Das Procedere des PFV ist geändert, man betritt Neuland.

Das PFV soll nach der Sommerpause beim Regierungspräsidenten in Darmstadt beantragt werden. Im PFV werden Entwurfspläne benutzt. Gleichzeitig werden die Gelder nach dem GemeindeVerkehrs-FinanzierungsGesetz bei Land und Bund beantragt. (Anm.: Die zahlenden Bundesministerien, siehe Ginnemer Blättche Nr. 13/ Seite7, sind nicht verantwortlich für Sinn und Zweck, die Überweisungen vom Bund also sichergestellt.)
Bei Eröffnung des PFV werden die Pläne den BürgerInnen vorgestellt. In dieser Zeit werden wohl auch die "sehr positiven" Ergebnisse der Kosten-Nutzen-Analyse erläutert. Das aufwendige, wissenschaftliche Verfahren ist vom Bund vorgeschrieben und kann der Öffentlichkeit nicht dargestellt werden, weil zu kompliziert. Aber Ergebnis, Berechnungsfaktoren und ihre Gewichtung werden erläutert.

Wenn es "gut" läuft, kann das PFV Ende 2003 abgeschlossen sein, es soll ja BürgerInnen geben, die mit ihren Klagen so ein Projekt verzögern.
Mit Abgabe der Finanzierungsanträge wird ab Herbst 2002 die Ausführungsplanung in Angriff genommen.

Gleich, ob das PFV dann abgeschlossen ist oder nicht: Im Vorgriff auf bestehende Finanzierungszusagen können Ende 2003 die ersten Leitungsbauarbeiten beginnen. Die müsste die Stadt aber vorfinanzieren, was noch fraglich ist. Ob in Bockenheim oder in Ginnheim mit den Erdarbeiten begonnen wird, steht noch nicht fest.

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Ende März 2002: U-Bahn-Bau Stand der Dinge
Mit dem kompetenten Mitarbeiter des Stadtbahnbauamts, Herrn Ing. Hagen (2123-4824), telefonierten Thomas Ottes (Falken-Apotheke) und Freya Linder (dormiCIEL Betten) kurz vor Ostern 2002:

Gleich mit dem ersten Spatenstich werden voraussichtlich auch in Ginnheim die vorbereitenden Arbeiten beginnen:
Zwischen Wilhelm-Epstein-Str./August-Scheidel-Strasse und Ginnheimer Landstraße/Rosa-Luxenburgstr. werden sämtliche im Bereich des künftigen U-Bahntunnels liegenden Leitungen (Wasser, Schmutzwasser- und Abwasserkanal, Gas-, Telefon- und Stromleitungen) aus der Mitte der Strasse an den Rand hin unter die Bürgersteige verlegt. Anschlüsse zu diesen neuen Leitungen müssen auch in den Nebenstrassen gegraben und neu verlegt werden. Die Dauer des Leitungsbaues ist mit 1 _ Jahr veranschlagt.
Durch die offene Bauweise in der Ginnheimer Landstraße ab Mitte der Kreuzung August-Scheidel-Strasse/Wilhelm-Epstein-Strasse, Richtung jetzige Station Ginnheim, werden die Blumengeschäfte und der Kiosk am Friedhof nicht betroffen, wohl aber vermutlich die Eckbebauung gegenüber.
Man befürchtet keine Probleme mit dem Grundwasser, die Pegel wurden schon gemessen. Nur im unteren Baugrubenbereich erwartet man Wasser, das wird während der Bauarbeiten abgeleitet. Wasserdichter Beton sorgt später für einen trockenen U-Bahn-Betrieb..
Der Abfahrtweg für die ca. 48.000 Kubikmeter Ginnheimer Erdaushub ist noch nicht festgelegt, dies geschieht in der weiteren Detailplanung. Die Verwendung ist ebenfalls noch nicht geklärt ist; sie hängt unter anderem von der Qualität des Aushubmaterials ab. Aus den Vorgängen um die U-Bahn vom Hauptbahnhof zur Senckenberganlage hat man Erfahrung im Umgang mit belastetem Boden, den man in Ginnheim aber nur sehr eingeschränkt erwartet.
Die an den Leitungsbau anschliessenden Rohbauarbeiten werden fast 5 Jahre lang dauern. In dichter Reihe werden – zunächst auf der Ostseite der Ginnheimer Landstrasse entlang dem vorgesehenen Tunnel - Löcher gebohrt und Pfähle hineinbetoniert. Diese bilden die Baugrubenwand. Der Strassenbelag wird ausgekoffert, eine Betonplatte in ca. 1 m Tiefe stellt dann den Deckel des U-Bahn-Tunnels her. Wenn der Individualverkehr auf der Ostseite wieder rollen kann, wird das beschriebene Verfahren auf der Westseite wiederholt. Erst wenn beide Deckelhälften tragfähig liegen, wird der eigentliche Tunnel unterirdisch herausgebaggert und das Erdreich abtransportiert.
Für den anschliessenden betriebstechnischen und hochbautechnischen Ausbau sind 18 Monate veranschlagt. Dann fährt aber immer noch keine U4 in Ginnheim. Weitere 6 Monate werden für die Fertigstellung der Strassenoberfläche und den Probebetrieb der neuen U-Bahn-Linie benötigt.
Im 6. Jahr nach dem ersten Spatenstich wird die U1 in Ginnheim ausser Betrieb gehen, etwa ein Jahr, bevor wir an der neuen Station, Ginnheimer Landstrasse / Ecke Heinzstrasse, in die unterirdische Bahn steigen können.
Die Straßenbahn 16 soll solange wie möglich in Betrieb bleiben, danach wird bis zum Ende der Baumaßnahme ein Busersatzverkehr eingerichtet. Dieser Busersatzverkehr bringt uns über Bockenheimer Warte (mit fussläufiger Umsteigemöglichkeit zur Station Senckenberganlage Richtung Hauptbahnhof) voraussichtlich zum Westbahnhof. Der Autoverkehr auf der Ginnheimer Landstrasse wird über die Platenstrasse - unter die Rosa-Luxemburg-Strasse - zur Wilhelm-Epstein-Strasse umgeleitet.
Mind. eine Fahrspur bleibt während der gesamten Bauzeit erhalten. Wenn Geschäfte oder Zufahrten wegen der Bauarbeiten zeitweise geschlossen werden müssen wird dies im Vorfeld mit den Betroffenen abgestimmt. Im Einzelfall ist zu prüfen, ob ggf. Entschädigungsansprüche geltend gemacht werden können. Die ganze Zeit sei die Bauleitung für die Anlieger als Ansprechpartner im Baubereich präsent.
Die Bäume im Baubereich sollen weitgehend erhalten und während der Bauzeit gepflegt werden. Im direkten Tunnelbereich wird es dennoch zu einigen wenigen Eingriffen kommen, für die später ein Ausgleich geschaffen werden muss. Den stellt man sich als Neupflanzung von Bäumen und anderem Grün im Bereich der freiwerdenden Flächen vor, wo keine Schienen mehr vorhanden sind. Auch Flächen der jetzigen Endhaltestelle werden für den Grünausgleich genutzt werden.
Nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens und Genehmigung der Finanzierung werden die Rohbauarbeiten europaweit ausgeschrieben. Für derartige Grossprojekte bilden in der Regel mehrere Firmen eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE). Der wirtschaftlichste Bieter wird berücksichtigt, wobei auch zu prüfen ist, ob der nicht nur billig sondern auch fähig ist.
Die erforderlichen Mittel kommen nach dem Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetz (GVFG) zu 60 % vom Bund, sowie zu 10-15% vom Land Hessen. Den Rest muss die Stadt Frankfurt aufbringen.
Die Finanzierungsanträge werden gestellt, sobald der Prüfbescheid für die Kosten-Nutzen-Untersuchung vorliegt. Sie laufen parallel zum Planfeststellungsverfahren ab Frühjahr 2002. Der Geldbedarf ist bereits vorangemeldet und hat die Kategorie C enthalten. Auch das Land Hessen muss die Fördermittel beim Bund erst beantragen.
Wenn die Gelder genehmigt sind, muss innerhalb von 4 Monaten angefangen werden, und sei es auch nur mit einer kleinen Massnahme. Die Verlegung von Leitungen wird dann auf jeden Fall begonnen. Ein langfristiger Finanzierungsplan für die gesamte Bauzeit ermöglicht auch ein Verschieben der Geldabflüsse über den gesamten Zeitraum.
Trostpflaster für die betroffenen Geschäfte: Hilfen der Stadt Frankfurt ersetzen nachgewiesene Umsatzverluste, das könnten z.B. zinslose Darlehen, evtl. auch teilweise Entschädigungszahlungen an die Unternehmen sein.
Gesprächnotiz von Freya Linder

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Januar 2002: Straßenbahnlinie 19, Pendelbus + U-Bahn-Linie 4 I nach oben

Laut einer SPIEGEL-Notiz fehlen ca. 40 Mrd. EURO im Bundesverkehrswegeplan bis zum Jahr 2012. - Ein Leser verfolgt den Fortgang der U-Bahn-Planungen besonders aufmerksam und informiert über den gegenwärtigen Sachstand nach einer Auskunft des Magistrats vom 25.6.01 auf eine parlamentarische Anfrage:

Die Tage der Linie 16 von Ginnheim zum Hauptbahnhof sind gezählt. Ab Herbst 2002 soll die Straßenbahn von der Offenbacher Stadtgrenze zum neuen Viertel am Rebstock fahren.

Von der U-Bahn-Station Ginnheim zur Bockenheimer Warte und weiter zum Westbahnhof wird dann die Linie 19 verkehren. Diese Verbindung ist allerdings nur für 15 Monate vor-gesehen. Danach sollen die Bauarbeiten für die Verlängerung der U-Bahn-Strecke D II beginnen. "Aus bautechnischen Gründen", so heißt es im Bericht weiter, wird dann bis zur Fertigstellung der U-Bahn für diese Strecke ein Pendel-busbetrieb eingerichtet.

Für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 4 mit den unterirdi-schen Stationen "Franz-Rücker-Allee" und "Ginnheim" wird zur Zeit eine Nutzen-Kosten-Untersuchung durchgeführt. (Versprochen ist, dass die auch den Ginnheimer/-innen er-läutert wird.) Nach dem gegenwärtigen Planungsstand rechnet der Magistrat für die U-Bahn mit einer "Fertigstellung frühestens im Jahr 2009".

Die künftige U-Bahn-Station "Ginnheim" wird im Bereich der Ginnheimer Landstraße zwischen der Endstation der U 1 und der Wilhelm-Epstein-Straße mit einem Ausgang zum Markuskrankenhaus liegen. (Jürgen W. Fritz)

November 2004: U-Bahn Senckenberganlage-Ginnheim
von Stadtverordneten beschlossenMitte Oktober 2004 hat die Stadtverordneten-ver-samm-lung mit Mehrheit von CDU, SPD, FDP und REP der Vorlage M 164 des Magistrats zur D-Linie zugestimmt. Wer gehofft hatte, dass wenigstens Geldmangel die Damen und Herren bremsen würde, sieht sich im Irrtum.Dem Magistrat wurde mit diesem Beschluss wiederum bestätigt, dass die U-Bahn durch Ginnheim gebaut werden soll. Von 2005 bis 2013 werden (nach heutigem Stand) ca. 173 Millionen € verbuddelt. Offenbar liegt der städtische Anteil von ca. 49 Millionen €  unverzinsbar in einer Seitenfalte des Stadtsäckels, denn es fallen weder Kapitalkosten noch kalkulatorische Zinsen an.Dafür bekommen wir dann zwischen Ginnheim und Bockenheim nur noch eine einzige – unterirdische – Haltestelle an der Frauen-Friedens-Kirche. „Der Weg ist das Ziel“ bekommt damit für die Fahrgäste eine ganz andere Bedeutung.Ungefähr vier Jahre lang wird die Ginnheimer Landstraße zur offenen Baugrube, mal die westliche und mal die östliche Seite, direkt an den Hausfassaden entlang. Die Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen erfordert hier neue, in Frankfurt noch nicht ausgeführte Baumethoden. Tausende von Rammstössen treiben dann die Bohrpfähle ins Erdreich – und Ginnheim zur Verzweiflung. Es kann während dieser Zeit nur eine Fahrspur auf der Ginnheimer Landstr. offen bleiben, die Gegenrichtung wird verlegt über Platenstr., unter die Rosa-Luxemburg-Str. zur Wilhelm-Epstein-Str.Der Bockenheimer Friedhof wird untertunnelt, die Toten ruhen dann über der U-Bahn. 14 duftende, alte Linden müssen mitsamt dem Spielplatz einem Baustofflager weichen. Nach vielen Jahren wird dann großzügig nachgepflanzt. Wie viele Läden die Baustelle nach 7 Jahren überlebt haben, wird man sehen, und wie es dann mit der Geschäftswelt weitergeht, mag man am Beispiel Schillerstr. erahnen.Zum demnächst anstehenden Planfeststellungsverfahren gehört auch die 4wöchige Offenlegung der Pläne im Technischen Rathaus. Wenn der Beschluss rechtzeitig vorgebrachte Einwendungen und Anregungen nicht angemessen berücksichtigt, kann dagegen geklagt werden, nach neuester Gesetzgebung allerdings ohne aufschiebende Wirkung.

November 2002: Alternativen zur U-Bahn D-Linie, 19.11.2002
Am 9.11. 2002 trafen sich auf Einladung der Initiative Frankfurt 22 einige Bürger aus Bockenheim und Ginnheim mit Vertretern des VCD und der Frankfurter Grünen im Gasthof Adler, Ginnheim. Die Möglichkeit der Verhinderung der unnötigen, teuren und Existenzen zerstörenden U-Bahn von Bockenheim nach Ginnheim (D-Strecke) wurde diskutiert.
Zwei Alternativlösungen erscheinen angesichts des großen Loches in den Kassen der Stadt Frankfurt möglich.
Eine Verlängerung der Linie 16 über die Trasse der U1 und die Nordweststadt zum Riedberg, incl. Vorrangschaltung und koppelbarer neuer Wagen, ergänzt durch eine S-Bahnstation Ginnheim am Niddapark. Diese Lösung ist von der Stadt Frankfurt schon einmal geplant worden. Die Gründe, aus denen sie damals verworfen wurde, existieren heute nicht mehr.
Die Ausschleifung der oberirdischen U3 von Weißkirchen Ost über Riedberg zum Zeilweg, oder aber über Riedberg auf die Trasse der U2, Richtung Stadt. Diese Lösung würde die Schulen entlang der Eschersheimer Landstrasse anbinden und eine direkte Verbindung zur Hauptwache schaffen.
Beide Lösungen sind wesentlich billiger als die Maulwurfslösung zwischen Bockenheim und Ginnheim und binden zudem den Riedberg optimal an die Stadt Frankfurt an.
VCD und Initiative Frankfurt 22 wollen in Kürze mit detaillierten Ausarbeitungen an die verkehrspolitischen Sprecher der Parteien im Römer und an den Verkehrsausschuss der Stadt herantreten.
Bezweifelt wurde in der Runde die Aussage des Managers der Riedberg-Projektgesellschaft in einer Sitzung des Ortsbeirats 8, der zu Folge die Finanzierungszusagen aus Wiesbaden und Berlin inzwischen vorliegen sollen.
Die ebenfalls von dem Projekt D-Linie betroffenen Ortsbeiräte 8, 12 und 15 im Frankfurter Norden interessieren sich nicht für die Bockenheimer und Ginnheimer Sorgen. Sie fordern vor allem eine rasche Anbindung des neuen Stadtteils Riedberg, der schon jetzt die Probleme mit dem Individualverkehr verstärkt.
Diesen Wünschen kämen die vorgenannten Alternativen entgegen, da sie wesentlich schneller zu verwirklichen seien als die für die D-Linie auf 7 Jahre veranschlagte reine Bauzeit, zu der das vorangehende, noch nicht eingeleitete Planfeststellungsverfahren noch hinzuzurechnen ist.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich für die 16 Oberrad-Ginnheim kann auch die Fertigstellung der Strassenbahntrasse zum Rebstock sein. Die Baufortschritte an dieser Strecke sind erstaunlich. Wenn die Rebstock-Strassenbahn fertig ist, soll die alte 16 von Ginnheim zum Westbahnhof geführt werden. Kurz nach Baubeginn der D-Strecke werden dann die Gleise rausgerissen und ein Bustransfer als Notlösung angeboten. Ginnheim würde abgehängt, bzw. nur eine kurze Straßenbahn- und nach Baubeginn eine Busverbindung zum Westbahnhof bekommen.
Ende Oktober 2002 teilte der Ortsvorsteher des Bezirks 9 mit, dass die 16 von Oberrad kommend dann am Westbahnhof vorbei die 'City West' und den Rebstock anbindet.
Klaus Gietinger, Sprecher der Initiative Frankfurt 22
Freya Linder, Redaktion Ginnemer Blättche

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Oktober 2002: B 865: Neues vom U-Bahn-Bau
Sie wird erst einmal nicht dem Sparzwang geopfert. Im Stadtbahnbauamt wird fleissig weiter dran gearbeitet. Der Magistrat berichtete dem Ortsbeirat 9 am 16.8.2002:
?1. Die A-Strecke ist schon heute in den Spitzen-verkehrszeiten sehr hoch belastet. Auf der Linie U2 verkehren schon heute aus Kapazitätsgründen zeitweilig 4-Wagen-Züge. Alle drei Linien: U 1, 2 u. 3 verkehren in der Hauptverkehrszeit jeweils im 7,5 Min.-Takt. Somit ist auch eine nennenswerte Taktverdichtung auf der A-Strecke nicht mehr möglich.
Wenn sich der Schwerpunkt der J.-W.-Goethe-Universität mehr und mehr zum Bereich Grüneburgplatz hin verschiebt, ist mit weiter steigender Verkehrsnachfrage auf der A-Strecke zu rechnen.
Vor diesem Hintergrund stellt die geplante D-Strecke/Linie als zweite Nord-Süd-Nahverkehrsachse eine wichtige und notwendige Ergänzung und Verkehrsentlastung für die A-Strecke dar, nicht zuletzt, wenn dann auch noch das Verkehrsaufkommen der zukünftigen Bebauung auf dem Riedberg mit abzuwickeln sein wird.
2. Für die durchgehende Verbindung der D-Strecke von Bockenheimer Warte über Ginnheim, Nordweststadt und Riedberg bis zur Einmündung in die A-Strecke und bei einem durchgehenden Linienbetrieb über diese Strecke von Nieder-Eschbach über den Hbf. bis zur Seckbacher Landstrasse hat sich ein gesamtwirtschaftlicher Nutzen-Kosten-Quotient von 2,09 ergeben. D.h., der Nutzen einer solchen Massnahme ist mehr als doppelt so hoch wie die erwarteten volkswirtschaftlichen Kosten. (Voraussetzung für eine Förderung nach Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz/GFVG ist ein Wert grösser als Eins.)
Dem errechneten Ergebnis liegt bereits die Annahme zugrunde, dass sich die Universität mit ihrem Schwerpunkt in Richtung Grüneburgplatz verschieben wird, und zwar bis zum Stichjahr 2015 um mehr als 25 %. Proberechnungen mit höheren Verlagerungsanteilen der Universität von der Bockenheimer Warte zum nördlichen Westend sind nicht durchgeführt worden. Der Magistrat erwartet selbst bei einer 100%igen Verlagerung der Universität nicht, dass der Nutzen-Kosten-Quotient der D-Strecke unter Eins absinkt: denn die von der Universität eines Tages an der Bockenheimer Warte geräumten Flächen werden in Anbetracht ihrer attraktiven Lage danach ganz sicher nicht weniger intensiv genutzt werden als heute.“
Die SPD im Ortsbeirat hat den Bericht B 865 vom 16.8.02 in seiner September-Sitzung 2002 „zur Kenntnis genommen“, das heisst, sie fand ihn in Ordnung.
Den Bürgerinnen und Bürgern wurde vor Jahren versprochen, dass das Zustandekommen des Nutzen-Kosten-Quotienten in einer öffentlichen Sitzung erklärt wird. Wir haben den jungen Ortsvorsteher und die dienstälteren Mitglieder des Ortsbeirats in dieser 14. Sitzung daran erinnert. Von der Nachvollziehbarkeit der komplizierten Berechnung hängt für Ginnheim viel ab.
Die Römer-PDS beantragte am 17.09.2002:
„Von Offenbach bis zum Riedberg mit der Linie 16 statt hoher Kosten für eine neue U-Bahn-Linie?
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Es soll geprüft werden, ob die heutige Straßenbahnlinie 16 die geplante U-Bahn zum Riedberg und den unterirdischen Teil dieser D-Strecke zwischen Bockenheim und Ginnheim überflüssig machen kann. In diese Prüfung sollen alle denkbaren Maßnahmen einbezogen werden, die der Straßenbahn Vorfahrt vor dem motorisierten Individualverkehr einräumen. Bei der Abwägung soll ferner die erhöhte Beförderungskapazität von modernen Straßenbahnen mit Anhängern (vgl. Köln) berücksichtigt werden.“
Was die Stadtverordnetenversammlung im November 02 (oder später) dazu beschliesst, erfahren Sie aktuell unter www.ginnheim.com und im Ginnemer Blättche Nr. 15.
Die gleiche Forderung stellt übrigens die Initiative „Frankfurt 22“ (Klaus.Gietinger@arcor.de).

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September 2002: Ergebnisse der Ortsbeiratssitzung vom 12. 9. 02
Entgegen einer Presse-Meldung wird an dem Projekt weitergearbeitet. Finanzprobleme der Öffentlichen Hand haben erst mal keinen Einfluss darauf. Die SPD-Fraktion im Ortsbeirat 9 bestätigte, dass sie den auf der Tagesordnung stehenden Magistratsbericht Nr. B 865 vom 19.6.02, der den Fortgang der Arbeiten begründet, "zur Kenntnis nehmen*" wird.
* "Zur Kenntnis nehmen" bedeutet in diesem Fall: kommentarlos zustimmen.
Die Fraktion scheint beispielsweise nicht daran interessiert, dass ihr das Zustandekommen des Nutzen-Kosten-Quotienten von 2,09 erläutert wird. An das vor Jahren öffentlich abgegebene Versprechen, dass dieser Faktor den Ginnheimerinnen und Ginnheimern erklärt wird, konnte sich der junge Ortsvorsteher verständlicherweise nicht erinnern. Auch die Fraktionen blieben zu diesem Thema schweigsam.

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Juni 2002: U-Bahn D-Linie Ginnheim: vom Stand der Dinge
Telefonisch haben wir uns am 25.6.02 bei Herrn Hagen, Stadtbahnbauamt Abt. Finanzierung, Vorplanung, Vergaben, erkundigt.

Herr Hagen hatte selbst aus der Zeitung (FAZ vom 3.5.2002) von der "Streichung" des Projekts erfahren. Inzwischen ist die Streichung wieder vom Tisch. Die U-Bahn ist weiterhin politisch gewollt, die Arbeiten werden fortgeführt. Planungsgelder sollen im Haushaltsentwurf 2003 drinstehen. Investitionsmittel (für Bauarbeiten) dürften wohl nicht drin sein, weil Bauarbeiten, wenn überhaupt, erst Ende 2003 beginnen können.

So steht’s Ende Juni 2002:
Dem öffentlichen PlanFeststellungsVerfahren (PFV) voraus geht ein Scooping-Termin, in dem die Träger Öffentlicher Belange um ihre Meinung gefragt werden. Dieser Termin ist (am 25.6.2002) noch nicht festgelegt. Das Procedere des PFV ist geändert, man betritt Neuland.

Das PFV soll nach der Sommerpause beim Regierungspräsidenten in Darmstadt beantragt werden. Im PFV werden Entwurfspläne benutzt. Gleichzeitig werden die Gelder nach dem GemeindeVerkehrs-FinanzierungsGesetz bei Land und Bund beantragt. (Anm.: Die zahlenden Bundesministerien, siehe Ginnemer Blättche Nr. 13/ Seite7, sind nicht verantwortlich für Sinn und Zweck, die Überweisungen vom Bund also sichergestellt.)
Bei Eröffnung des PFV werden die Pläne den BürgerInnen vorgestellt. In dieser Zeit werden wohl auch die "sehr positiven" Ergebnisse der Kosten-Nutzen-Analyse erläutert. Das aufwendige, wissenschaftliche Verfahren ist vom Bund vorgeschrieben und kann der Öffentlichkeit nicht dargestellt werden, weil zu kompliziert. Aber Ergebnis, Berechnungsfaktoren und ihre Gewichtung werden erläutert.

Wenn es "gut" läuft, kann das PFV Ende 2003 abgeschlossen sein, es soll ja BürgerInnen geben, die mit ihren Klagen so ein Projekt verzögern.
Mit Abgabe der Finanzierungsanträge wird ab Herbst 2002 die Ausführungsplanung in Angriff genommen.

Gleich, ob das PFV dann abgeschlossen ist oder nicht: Im Vorgriff auf bestehende Finanzierungszusagen können Ende 2003 die ersten Leitungsbauarbeiten beginnen. Die müsste die Stadt aber vorfinanzieren, was noch fraglich ist. Ob in Bockenheim oder in Ginnheim mit den Erdarbeiten begonnen wird, steht noch nicht fest.

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Ende März 2002: U-Bahn-Bau Stand der Dinge
Mit dem kompetenten Mitarbeiter des Stadtbahnbauamts, Herrn Ing. Hagen (2123-4824), telefonierten Thomas Ottes (Falken-Apotheke) und Freya Linder (dormiCIEL Betten) kurz vor Ostern 2002:

Gleich mit dem ersten Spatenstich werden voraussichtlich auch in Ginnheim die vorbereitenden Arbeiten beginnen:
Zwischen Wilhelm-Epstein-Str./August-Scheidel-Strasse und Ginnheimer Landstraße/Rosa-Luxenburgstr. werden sämtliche im Bereich des künftigen U-Bahntunnels liegenden Leitungen (Wasser, Schmutzwasser- und Abwasserkanal, Gas-, Telefon- und Stromleitungen) aus der Mitte der Strasse an den Rand hin unter die Bürgersteige verlegt. Anschlüsse zu diesen neuen Leitungen müssen auch in den Nebenstrassen gegraben und neu verlegt werden. Die Dauer des Leitungsbaues ist mit 1 _ Jahr veranschlagt.
Durch die offene Bauweise in der Ginnheimer Landstraße ab Mitte der Kreuzung August-Scheidel-Strasse/Wilhelm-Epstein-Strasse, Richtung jetzige Station Ginnheim, werden die Blumengeschäfte und der Kiosk am Friedhof nicht betroffen, wohl aber vermutlich die Eckbebauung gegenüber.
Man befürchtet keine Probleme mit dem Grundwasser, die Pegel wurden schon gemessen. Nur im unteren Baugrubenbereich erwartet man Wasser, das wird während der Bauarbeiten abgeleitet. Wasserdichter Beton sorgt später für einen trockenen U-Bahn-Betrieb..
Der Abfahrtweg für die ca. 48.000 Kubikmeter Ginnheimer Erdaushub ist noch nicht festgelegt, dies geschieht in der weiteren Detailplanung. Die Verwendung ist ebenfalls noch nicht geklärt ist; sie hängt unter anderem von der Qualität des Aushubmaterials ab. Aus den Vorgängen um die U-Bahn vom Hauptbahnhof zur Senckenberganlage hat man Erfahrung im Umgang mit belastetem Boden, den man in Ginnheim aber nur sehr eingeschränkt erwartet.
Die an den Leitungsbau anschliessenden Rohbauarbeiten werden fast 5 Jahre lang dauern. In dichter Reihe werden – zunächst auf der Ostseite der Ginnheimer Landstrasse entlang dem vorgesehenen Tunnel - Löcher gebohrt und Pfähle hineinbetoniert. Diese bilden die Baugrubenwand. Der Strassenbelag wird ausgekoffert, eine Betonplatte in ca. 1 m Tiefe stellt dann den Deckel des U-Bahn-Tunnels her. Wenn der Individualverkehr auf der Ostseite wieder rollen kann, wird das beschriebene Verfahren auf der Westseite wiederholt. Erst wenn beide Deckelhälften tragfähig liegen, wird der eigentliche Tunnel unterirdisch herausgebaggert und das Erdreich abtransportiert.
Für den anschliessenden betriebstechnischen und hochbautechnischen Ausbau sind 18 Monate veranschlagt. Dann fährt aber immer noch keine U4 in Ginnheim. Weitere 6 Monate werden für die Fertigstellung der Strassenoberfläche und den Probebetrieb der neuen U-Bahn-Linie benötigt.
Im 6. Jahr nach dem ersten Spatenstich wird die U1 in Ginnheim ausser Betrieb gehen, etwa ein Jahr, bevor wir an der neuen Station, Ginnheimer Landstrasse / Ecke Heinzstrasse, in die unterirdische Bahn steigen können.
Die Straßenbahn 16 soll solange wie möglich in Betrieb bleiben, danach wird bis zum Ende der Baumaßnahme ein Busersatzverkehr eingerichtet. Dieser Busersatzverkehr bringt uns über Bockenheimer Warte (mit fussläufiger Umsteigemöglichkeit zur Station Senckenberganlage Richtung Hauptbahnhof) voraussichtlich zum Westbahnhof. Der Autoverkehr auf der Ginnheimer Landstrasse wird über die Platenstrasse - unter die Rosa-Luxemburg-Strasse - zur Wilhelm-Epstein-Strasse umgeleitet.
Mind. eine Fahrspur bleibt während der gesamten Bauzeit erhalten. Wenn Geschäfte oder Zufahrten wegen der Bauarbeiten zeitweise geschlossen werden müssen wird dies im Vorfeld mit den Betroffenen abgestimmt. Im Einzelfall ist zu prüfen, ob ggf. Entschädigungsansprüche geltend gemacht werden können. Die ganze Zeit sei die Bauleitung für die Anlieger als Ansprechpartner im Baubereich präsent.
Die Bäume im Baubereich sollen weitgehend erhalten und während der Bauzeit gepflegt werden. Im direkten Tunnelbereich wird es dennoch zu einigen wenigen Eingriffen kommen, für die später ein Ausgleich geschaffen werden muss. Den stellt man sich als Neupflanzung von Bäumen und anderem Grün im Bereich der freiwerdenden Flächen vor, wo keine Schienen mehr vorhanden sind. Auch Flächen der jetzigen Endhaltestelle werden für den Grünausgleich genutzt werden.
Nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens und Genehmigung der Finanzierung werden die Rohbauarbeiten europaweit ausgeschrieben. Für derartige Grossprojekte bilden in der Regel mehrere Firmen eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE). Der wirtschaftlichste Bieter wird berücksichtigt, wobei auch zu prüfen ist, ob der nicht nur billig sondern auch fähig ist.
Die erforderlichen Mittel kommen nach dem Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetz (GVFG) zu 60 % vom Bund, sowie zu 10-15% vom Land Hessen. Den Rest muss die Stadt Frankfurt aufbringen.
Die Finanzierungsanträge werden gestellt, sobald der Prüfbescheid für die Kosten-Nutzen-Untersuchung vorliegt. Sie laufen parallel zum Planfeststellungsverfahren ab Frühjahr 2002. Der Geldbedarf ist bereits vorangemeldet und hat die Kategorie C enthalten. Auch das Land Hessen muss die Fördermittel beim Bund erst beantragen.
Wenn die Gelder genehmigt sind, muss innerhalb von 4 Monaten angefangen werden, und sei es auch nur mit einer kleinen Massnahme. Die Verlegung von Leitungen wird dann auf jeden Fall begonnen. Ein langfristiger Finanzierungsplan für die gesamte Bauzeit ermöglicht auch ein Verschieben der Geldabflüsse über den gesamten Zeitraum.
Trostpflaster für die betroffenen Geschäfte: Hilfen der Stadt Frankfurt ersetzen nachgewiesene Umsatzverluste, das könnten z.B. zinslose Darlehen, evtl. auch teilweise Entschädigungszahlungen an die Unternehmen sein.
Gesprächnotiz von Freya Linder

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Januar 2002: Straßenbahnlinie 19, Pendelbus + U-Bahn-Linie 4 I nach oben

Laut einer SPIEGEL-Notiz fehlen ca. 40 Mrd. EURO im Bundesverkehrswegeplan bis zum Jahr 2012. - Ein Leser verfolgt den Fortgang der U-Bahn-Planungen besonders aufmerksam und informiert über den gegenwärtigen Sachstand nach einer Auskunft des Magistrats vom 25.6.01 auf eine parlamentarische Anfrage:

Die Tage der Linie 16 von Ginnheim zum Hauptbahnhof sind gezählt. Ab Herbst 2002 soll die Straßenbahn von der Offenbacher Stadtgrenze zum neuen Viertel am Rebstock fahren.

Von der U-Bahn-Station Ginnheim zur Bockenheimer Warte und weiter zum Westbahnhof wird dann die Linie 19 verkehren. Diese Verbindung ist allerdings nur für 15 Monate vor-gesehen. Danach sollen die Bauarbeiten für die Verlängerung der U-Bahn-Strecke D II beginnen. "Aus bautechnischen Gründen", so heißt es im Bericht weiter, wird dann bis zur Fertigstellung der U-Bahn für diese Strecke ein Pendel-busbetrieb eingerichtet.

Für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 4 mit den unterirdi-schen Stationen "Franz-Rücker-Allee" und "Ginnheim" wird zur Zeit eine Nutzen-Kosten-Untersuchung durchgeführt. (Versprochen ist, dass die auch den Ginnheimer/-innen er-läutert wird.) Nach dem gegenwärtigen Planungsstand rechnet der Magistrat für die U-Bahn mit einer "Fertigstellung frühestens im Jahr 2009".

Die künftige U-Bahn-Station "Ginnheim" wird im Bereich der Ginnheimer Landstraße zwischen der Endstation der U 1 und der Wilhelm-Epstein-Straße mit einem Ausgang zum Markuskrankenhaus liegen. (Jürgen W. Fritz)

Gesammelte Informationen zum U-Bahnbau in Ginnheim im Acrobat PDF-Format (ca. 45 KB = wenige Sekunden Ladezeit): ubahn.pdf

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